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Hamburg : Nach „Verfolgungsfahrt“: Hund will Streifenwagen nicht mehr verlassen

vom

Mit viel gutem Zureden konnte die Polizei das Tier fassen. Doch dann wollte der Vierbeiner gar nicht mehr aus dem Auto heraus.

shz.de von
erstellt am 28.Mär.2016 | 17:22 Uhr

Für die Streifenwagenbesatzung der Hamburger Bundespolizei gab es am Montag eine sehr ungewöhnliche „Verfolgungsfahrt“. Auf der Straße Palmaille in Hamburg-Altona tauchte plötzlich auf der Fahrbahn ein Hund auf. Dieser rannte laut Polizei mitten im Verkehr in Richtung Rathaus.

Um die anderen zu warnen, nahm die Polizei die Verfolgung auf - mit eingeschaltetem Blaulicht. Auf Höhe des Rathauses holte sie den Hund ein. Mit viel gutem Zureden gelang es zunächst einem Bundespolizisten, den Vierbeiner in den Streifenwagen auf die Rücksitzbank zu locken. Aber offensichtlich gefiel ihm die Umgebung im „polizeilichen Gewahrsam“ überhaupt nicht, und er büxte wieder aus. Ungeachtet des PKW-Verkehrs rannte der „Marathon-Hund“ durch die Kloppstockstraße auf die Elbchaussee. Wieder folgte die Polizei und stellte den flinken Vierbeiner.

Einem der Bundespolizisten gelang es, ihm gut zuzureden und ihn auf den Arm zu nehmen. Um weitere Fluchtversuche auszuschließen, durfte der Hund im Fußraum auf der Beifahrerseite bei einem Bundespolizisten mitfahren.

Die weitere Fahrt ging zum PK 21, weil es dort Hundezwinger gibt. Aber anscheinend hatte sich der Hund sehr an seine neue Umgebung im Polizeiwagen der Bundespolizei gewöhnt; bei Ankunft an der Polizeidienststelle wollte das Tier den Streifenwagen gar nicht mehr verlassen. Der sehr zutrauliche Hund wurde daraufhin von einem Bundespolizisten in die Polizeidienststelle getragen.

Die Rasse des Hundes ist uns nicht bekannt. Sein Herrchen hat den polizeifreundlichen Hund zwischenzeitlich beim PK 21 abgeholt.

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