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Rechtsextreme in Hamburg : Nach Verbot des „Tages der Patrioten“: Das sind die Reaktionen im Netz

vom

Die Hamburger Polizei hat den „Tag der Patrioten“ am 12. September untersagt. Die Organisatoren wollen dagegen gerichtlich vorgehen. So reagieren User in den sozialen Netzwerken.

Hamburg | Die Hamburger Polizei hat die rechtsextreme Versammlung „Tag der Patrioten“ am 12. September verboten. Das Verbot umfasse auch jede Ersatzveranstaltung im Hamburger Stadtgebiet, teilte die Behörde am Donnerstag mit. „Wir tolerieren keine Gewaltexzesse in Hamburg - weder von Rechts noch von Links!“, kündigte Polizeipräsident Ralf Meyer an.

Polizei Hamburg verbietet Aufzug „Tag der Patrioten“ in der Hamburger Innenstadt und weitere...

Posted by Polizei Hamburg on  Freitag, 4. September 2015

Am Freitag kündigten die Organisatoren bereits rechtliche Schritte gegen das Verbot an. Zu der rechtsextremen Demonstration waren Hunderte Teilnehmer erwartet worden. Mehrere Initiativen riefen zu Gegenprotesten auf.

Die Ordnungshüter rechnen mit der Teilnahme von 3000 Rechtsextremisten, Skinheads und Hooligans sowie etwa 15.000 linken Gegendemonstranten. Im Polizeipräsidium ist vom größten und schwierigsten Einsatz seit Jahrzehnten die Rede. Bis zu 5000 Polizisten wären notwendig, um die Lager zu trennen. Mehr als 3500 davon müsste die Hansestadt von anderen Bundesländern anfordern. Diese Kapazitäten stehen nach Einschätzung der Innenbehörde aber nicht zur Verfügung. Bundesweit seien Polizeikräfte durch Flüchtlinge und Fußball-Spiele gebunden.

2014 hatte es bereits Aufmärsche unter dem Titel in Köln und Hannover gegeben.

In den sozialen Netzwerken war seit Wochen Werbung für die Veranstaltung gemacht worden.

+++Tag der Patrioten_12.09.2015_Hamburg+++Am Samstag, den 12.09.2015 um 12:00 Uhr findet der "Tag der Patrioten" in...

Posted by Aufwachen Deutschland on  Donnerstag, 3. September 2015

!!! Am 12.9.2015 geht in Hamburg die Post ab !!!

Posted by FUCK the EU on  Dienstag, 1. September 2015

Auf Facebook meldet sich Mitorganisator Thorsten de Vries zu Wort. Er will gerichtlich gegen das Verbot vorgehen.  Er postet: „Freunde, Mitkämpfer , Patrioten. WIR KAPITULIEREN NIEMALS.“ Im Video  heißt es weiter in Richtung Antifa: „Sollte das mit euch hier Überhand nehmen am 12. September oder vor dem 12. September werde ich mir mit Sicherheit Gedanken darüber machen.“

Videobotschaft aus dem Dunkeln meiner Wohnung . Zu den Themen  - Polizeiverbot der Demo am12 September -  Es ändert  sich nichts, unsere Anwälte kippen das Verbot  - Antifa Anschläge gegen unsere  Fahrzeuge in Hamburg. - MORGEN POST TITELSEITE MIT FOTO VON MIR - Freunde, Mitkämpfer , Patrioten.  WIR KAPITULIEREN NIEMALS - Bundesinnenminister  Thomas de Maizière vor ein paar Tagen. Es gibt keinen polizeilichen Notstand in Deutschland -  Das Recht und das Grundgesetz schützt uns am 12  September .- No Surrender  

Posted by Thorsten de Vries on Donnerstag, 3. September 2015

Im Internet wird über den Aufmarsch diskutiert. Es geht meistens über das Gewaltpotenzial von Rechten und Linken.

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Foto: Screenshot Facebook Hamburger Morgenpost
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Foto: Screenshot Facebook Hamburger Morgenpost
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Foto: Screenshot Facebook Polizei Hamburg
 

Auf der Facebook-Seite des sh:z kommentieren User unter dem Kommentar von Redakteur Markus Lorenz „Tag der Patrioten“: Ein Demo-Verbot mit fadem Beigeschmack. Sie sind sich nicht einig, ob es richtig oder falsch wahr, den Aufmarsch zu verbieten.

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Foto: Screenshot shz.de Facebook
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Foto: Screenshot shz.de Facebook

Ebenso beschäftigt die Facebook-Leser die Frage, wie es um die innere Sicherheit in Deutschland bestellt ist. Sie sehen in dem Bereich Handlungsbedarf durch die Politik.

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Foto: Screenshot shz.de Facebook
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Foto: Screenshot shz.de Facebook
 
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von
erstellt am 04.Sep.2015 | 15:33 Uhr

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