Tödlicher Unfall in Glinde : Nach Tod von Kindern in Regenrückhaltebecken: Kripo ermittelt

Nach der Rettung wurden die Kinder reaniminiert.

Nach der Rettung wurden die Kinder reaniminiert.

Die Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren konnten zunächst gerettet werden, starben aber im Krankenhaus.

shz.de von
11. August 2018, 11:30 Uhr

Glinde | Nach dem Tod von zwei kleinen Kindern in einem Regenrückhaltebecken in Glinde bei Hamburg (Kreis Stormarn) sucht die Polizei nach der Unglücksursache. Die Ermittlungen führe die Kriminalpolizei in Reinbek, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. Eine wichtige Frage dürfte sein, ob das Wasserbecken ausreichend gesichert war.

Die beiden Jungen im Alter von fünf und sechs Jahren waren am Freitag von einem Gottesdienst ausgebüxt. Mitglieder der christlichen Gemeinschaft konnten sie zunächst aus dem Wasser retten, sie starben jedoch wenig später im Krankenhaus. Die Ränder des Beckens fallen hinter Büschen knapp zwei Meter steil ab und sind mit einer möglicherweise rutschigen Folie bedeckt. Das Wasser ist nach Angaben der örtlichen Feuerwehr am Rande nur etwa einen halben Meter tief, in der Mitte aber zwei Meter. Der Teich dient auch als Löschwasser-Reservoir und ist eingezäunt. Allerdings ist unklar, ob das Tor verschlossen war. Der Zaun weist Löcher auf.

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