Rettungseinsatz : Nach Hilferufen: Suche nach Kanufahrer in der Hamburger Außenalster fortgesetzt

Polizei, Feuerwehr und DLRG starteten eine großflächige Suchaktion. Die vermisste Person wurde mit Hilfe von Tauchern, Booten und einem Hubschrauber gesucht.

Polizei, Feuerwehr und DLRG starteten eine großflächige Suchaktion. Die vermisste Person wurde mit Hilfe von Tauchern, Booten und einem Hubschrauber gesucht.

In der Nacht zu Samstag suchten Polizei, Feuerwehr und DLRG eine Person auf der Alster. Das Kanu wurde gesichert.

shz.de von
30. Juni 2018, 12:05 Uhr

Hamburg | Polizei und Feuerwehr haben in der Nacht zu Samstag mehrere Stunden nach einem Vermissten in der Hamburger Außenalster gesucht. Zeugen hätten Hilfeschreie gehört und daraufhin einen Notruf abgesetzt, teilte die Polizei am Morgen mit. Die eintreffenden Einsatzkräfte konnten daraufhin etwa 200 Meter vom Ufer entfernt ein gekentertes Kanu sichern, jedoch niemanden ausfindig machen. Eine groß angelegte Suche mit Tauchern und Booten von der Feuerwehr und der DLRG sowie einem Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera verlief in der Nacht ergebnislos. Nach mehreren Stunden wurde die Suche abgebrochen.

Aufgrund von Zeugenaussagen, die von einer männlichen Stimme berichten, sei davon auszugehen, dass es sich bei dem Vermissten um einen Mann handelt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Eine entsprechende Vermisstenmeldung lag laut Polizei zunächst nicht vor. Am Samstag wurde das Gebiet von der Feuerwehr erneut mit Drohnen abgesucht. Im weiteren Tagesverlauf werde die Polizei mit Booten Streife fahren und sich die Feuerwehr einem Sprecher zufolge nur bei konkreten Hinweisen erneut an der Suche beteiligen.

Eingesetzt waren in der Nacht 36 Einsatzkräfte von Berufs-, Freiwilliger Feuerwehr und DLRG unter anderem mit vier Kleinbooten und Tauchern.

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