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Familiendrama in Hamburg : Mutter der ermordeten Zweijährigen: Mörder soll lebenslang in Haft

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Der Vater des Mädchens soll sein Kind getötet haben. Die Mutter berichtet in einem Interview über ihr Märtyrium.

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2017 | 12:07 Uhr

Hamburg | Sie wünscht sich, dass der Mörder ihrer zweijährigen Tochter lebenslang hinter Gittern kommt. Rund zwei Wochen nach der Ermordung ihrer Tochter hat sich die Mutter in Interviews geäußert. Über ihren Mann, der unter Verdacht steht, das Kind ermordet zu haben, sagte sie der „Hamburger Morgenpost: „Ich hoffe, dass er sein Leben lang im Knast schmort.“ Der „Bild“ sagte sie, der gebürtige Pakistaner solle nicht in seine Heimat abgeschoben werden, wo er womöglich freikomme.

In den Interviews schilderte sie auch ihre tagelange Angst, bevor ihr Mann schließlich auf der Flucht in Spanien gefasst wurde. „Nach der Tat war ich vier Tage im Krankenhaus. Ich hatte ständig Angst, dass er dort auftaucht“, sagte sie der „Bild“.

Am Tag, als ihr Kind ermordet wurde, sei ihr Mann in Wut geraten, nachdem er ein Schreiben vom Anwalt bekommen habe, dass er keine Aufenthaltserlaubnis bekomme, schildert die Mutter. „Er rastete vollkommen aus. Ich hatte zuvor wegen seiner Gewaltausbrüche schon das Jugendamt eingeschaltet und zwei Mal bei der Polizei Anzeige erstattet. Jetzt wollte er, dass ich all meine Aussagen zurücknehme und behaupte, wir seien eine glückliche Familie“, schilderte sie der „Mopo“. Er habe sie und ihre Familie mit dem Tod bedroht.

Sie sei dann mit ihrem Sohn zu ihren Eltern gefahren um sich zu besprechen - die kleine Tochter sei zuhause geblieben. Als sie zurückkam, habe sie sich von Polizisten begleiten lassen. Die hätten in der Wohnung ihre Tochter tot gefunden - ermordet mit einem Schnitt durch die Kehle.

Der 33 Jahre alte Vater war Dienstagabend mit einem Flugzeug aus Spanien in die Hansestadt zurückgebracht worden. Er sitzt wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft.

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