Prozess am 12. Januar : Mutmaßlicher Messerstecher von Barmbek kommt vor Gericht

Einsatzkräfte der Polizei sperren am Tag der Messerattacke den Tatort in Hamburg-Barmbek ab.
Einsatzkräfte der Polizei sperren am Tag der Messerattacke den Tatort in Hamburg-Barmbek ab.

Der 26-Jährige ist unter anderem wegen Mordes angeklagt. Er hatte in einem Supermarkt einen Kunden angegriffen.

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13. Dezember 2017, 16:58 Uhr

Hamburg | Der mutmaßliche Messerstecher von Barmbek soll am 12. Januar in Hamburg vor Gericht kommen. Der Prozess werde vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts beginnen, sagte ein Gerichtssprecher am Mittwoch. Es seien neun Verhandlungstermine angesetzt worden. Die Bundesanwaltschaft hat den 26-Jährigen wegen Mordes sowie versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung in sechs Fällen angeklagt.

Der abgelehnte Asylbewerber hatte sich demnach am 28. Juli in einem Supermarkt ein Messer mit einer 20 Zentimeter langen Klinge gegriffen und unvermittelt einen Kunden angegriffen. Der 50-Jährige starb noch am Tatort. Anschließend stach der Täter einen weiteren Kunden nieder, der später nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte. Beim Verlassen des Marktes und auf der Straße griff er noch fünf andere Menschen an. Passanten verfolgten den Attentäter, bis ihn Zivilpolizisten schließlich festnehmen konnten.

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