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Anstoss – Die HSV-Kolumne : Müller und Sakai sind die Ideallösung

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Rechts ist die Schokoladenseite des HSV.

Hamburg | Rechts ist die Schokoladenseite des HSV. Wenn es am vergangenen Sonntag beim Sieg gegen Hertha BSC für den Gegner gefährlich wurde, waren fast immer Gotoku Sakai und/oder Nicolai Müller beteiligt. Der HSV hat immer noch viele Baustellen, die Trainer Bruno Labbadia schließen muss.

Zumindest auf der rechten Außenbahn dürfte er aber die Ideallösung gefunden haben – nicht nur wegen Müllers zwei Toren. Auch die Abstimmung zwischen Sakai und dem Ex-Mainzer klappte hervorragend. Der Japaner half in der Offensive mit und Müller war sich nicht zu schade, im Notfall am eigenen Strafraum zu klären. Der in seinem ersten HSV-Jahr so enttäuschende Ex-Nationalspieler ist nach einem Jahr Anlaufzeit inzwischen einer der Leistungsträger und vor allem wegen seiner Schnelligkeit unverzichtbar. Eine erstaunliche Entwicklung, die sich schon in der Hinrunde angedeutet und die vor der Saison niemand erwartet hat.

Bemerkenswert war gegen Hertha zudem das Comeback von Albin Ekdal. Gideon  Jung mag ein Talent sein. Zwischen ihm und Ekdal besteht aber ein Klassenunterschied. Der schwedische Nationalspieler ist mit seiner Ballsicherheit der in den vergangenen Wochen so sehr vermisste Ruhepol. Mit ihm an der Seite war auch der bisher 2016 fahrig agierende Lewis Holtby gleich viel stärker. Standen Holtby und Jung gemeinsam auf dem Platz, hatte man das Gefühl, dass einer von der Hektik des anderen angesteckt wurde und beide nur noch planlos über den Rasen irrten. Bei manchen Spielern fällt erst auf, wie wichtig sie sind, wenn sie fehlen. Zu dieser Kategorie gehört Ekdal. Der Mittelfeldspieler ist kein Mann für die spektakulären Momente. Aber dafür einer, der die Mannschaft stabilisiert.

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erstellt am 13.Mär.2016 | 11:00 Uhr

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