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Unfall in der Ostsee : Motorboot rammt Mole vor Kühlungsborn - Zwei Hamburger verletzt

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Ungebremst fuhr das Boot gegen die Steine der Nordmole. Einer der Verletzten wollte sich zunächst nicht helfen lassen.

Kühlungsborn/Hamburg | Zwei 38 Jahre alte Männer aus Hamburg sind mit ihrem Motorboot nachts gegen die Nordmole des Hafens in Kühlungsborn (Landkreis Rostock) gekracht und schwer verletzt worden.

Das fünf bis sechs Meter lange Boot fuhr offenbar ungebremst gegen die Steine, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte. Eine Spaziergängerin hatte den lauten Knall gehört und den Notruf gewählt.

Als die Retter eintrafen, lag das Boot mit dem Bug unter Wasser und mit dem Heck auf den Steinen. „Einer der beiden Männer hockte apathisch auf dem Boot, der zweite saß blutend auf der Mole“, sagte Rainer Kulack von der DGzRS.

Der Mann auf der Mole erlitt Verletzungen am Kopf. Der zweite Schiffbrüchige klagte über Rippenschmerzen und wollte das Motorboot zunächst nicht verlassen. Die Verletzten wurden an Bord des Rettungsboots „Konrad-Otto“ behandelt und an Land gebracht.

Anschließend kamen sie in eine Klinik, wie die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern mitteilte. Der Bootsführer war nach ersten Ermittlungen angetrunken, er hatte einen Alkoholwert von 0,79 Promille.

Das Sportboot wurde stark beschädigt und kann erst in den kommenden Tagen geborgen werden. Einen Tank bargen Feuerwehr und DGzRS noch in der Nacht.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 08:40 Uhr

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