Motorradgottesdienst „Trau Dich!“ : Mogo in Hamburg: Tausende Biker auf der A7

27.000 Biker kamen im vergangenen Jahr zum Motorradgottesdienst nach Hamburg.
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27.000 Biker kamen im vergangenen Jahr zum Motorradgottesdienst nach Hamburg.

Biker, Chrom und ein Wechsel: Nach dem Gottesdienst mit der Predigt des neuen Mogo-Pastors Lemke geht es für die Motorradfahrer auf die Piste.

shz.de von
14. Juni 2015, 16:41 Uhr

Rund 27.000 Biker haben am Sonntag im und um den Michel den 32. Hamburger Mogo gefeiert. Der Motorradgottesdienst stand in diesem Jahr unter dem Motto „Trau Dich!“. Die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Kirsten Fehrs, führte dabei den neuen Mogo-Pastor Lars Lemke in seinen Dienst ein. Die Sängerin Jördis Tielsch intonierte im Michel als offizielle Stimme des Mogo die Hymne „Fahr nicht schneller, als Dein Schutzengel fliegen kann“.

Lemke ermutigte die Teilnehmer des Gottesdienstes in seiner Predigt zu einem gesunden Gottvertrauen. Es gehe um den Mut, Gottes Spuren im eigenen Leben zu entdecken, sich klar zu machen, „wie oft schon jemand für dich gebremst hat“. Er sprach über die biblische Geschichte von Petrus, der über das Wasser auf Jesus zugeht und dabei unterzugehen droht, weil ihn Angst überkommt. Aber sein Hilferuf werde erhört, Jesus halte ihn mit der Hand, betonte Lemke. Diese Erfahrung könne Mut machen, auf Gott zu vertrauen.

Der ehemalige Vorsitzende der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft in Kiel, Hans-Nissen Andersen, erhielt für seine herausragende Unterstützung der Veranstaltung den „Mogo-Engel 2015“. Der Ehrenpreis wurde am Sonntag im Rahmen des Gottesdienstes erstmals überreicht.

Im Anschluss an den Motorradgottesdienst im Michel gaben die Biker wieder Gas. In einem Konvoi machten sie sich am Nachmittag über die A7 auf den Weg nach Kaltenkirchen (Kreis Segeberg). Dafür sperrte die Polizei die Autobahn und zahlreiche Straßen rund um den Michel. Das Ende des Motorradkonvois erreichte kurz nach 16.00 Uhr den Parkplatz des Möbelhauses Dodenhof in Kaltenkirchen. Nach Polizeiangaben kam es im zu keinen Störungen oder Unfällen. Zum Abschluss des 32. Mogo waren Live-Konzerte und Stunt-Shows geplant.

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