zur Navigation springen

Hamburg-Horn : Mörsergranate fällt Müllarbeitern bei Entrümpelung vor die Füße

vom

Gefährlicher Abfall: Gerade wollen Müllarbeiter Sperrmüll in eine Presse werfen, als eine Granate zum Vorschein kommt. Experten der Hamburger Polizei müssen die Waffe entschärfen.

Hamburg | Beim Entrümpeln eines Dachbodens im Hamburger Stadtteil Horn haben Müllarbeiter eine Mörsergranate entdeckt. Die Granate sei aus einem Schrank plötzlich vor ihre Füße gefallen, sagte ein Mitarbeiter der Sperrmüll-Entsorgung am Dienstag. Eine Untersuchung ergab laut Polizei, dass der Zünder des Sprengkörpers noch funktionsfähig war. Die Granate wurde abtransportiert und entschärft. Die Mitarbeiter der Stadtreinigung hätten den Sperrmüll gerade in eine Presse an ihrem Lastwagen werfen wollen, als die Granate herunterpurzelte, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Mörsergranate sei vermutlich russischer Bauart. Wann sie hergestellt wurde, konnte die Sprecherin nicht sagen. Der frühere Inhaber der entrümpelten Wohnung soll schon höheren Alters sein.

Da nicht auszuschließen war, dass sich in dem Sperrmüll weitere Waffen befanden, fuhr der Müllwagen unter Polizeischutz ab. Die Ladung wurde auf dem Gelände der Stadtreinigung in Bahrenfeld untersucht. Gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden.

Blaulichtmonitor

Was ist der Blaulichtmonitor?

 
zur Startseite

von
erstellt am 22.Mär.2016 | 17:58 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert