Hamburg-Horn : Mörsergranate fällt Müllarbeitern bei Entrümpelung vor die Füße

Nach dem Fund einer Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg hatte die Polizei die Sievekingsalle zwischen dem Horner Kreisel und der Rennbahnstraße voll gesperrt. Zwei Wohnungen und ein nahe gelegenes Cafe wurden evakuiert.

Nach dem Fund einer Mörsergranate aus dem Zweiten Weltkrieg hatte die Polizei die Sievekingsalle zwischen dem Horner Kreisel und der Rennbahnstraße voll gesperrt. Zwei Wohnungen und ein nahe gelegenes Cafe wurden evakuiert.

Gefährlicher Abfall: Gerade wollen Müllarbeiter Sperrmüll in eine Presse werfen, als eine Granate zum Vorschein kommt. Experten der Hamburger Polizei müssen die Waffe entschärfen.

shz.de von
22. März 2016, 17:58 Uhr

Hamburg | Beim Entrümpeln eines Dachbodens im Hamburger Stadtteil Horn haben Müllarbeiter eine Mörsergranate entdeckt. Die Granate sei aus einem Schrank plötzlich vor ihre Füße gefallen, sagte ein Mitarbeiter der Sperrmüll-Entsorgung am Dienstag. Eine Untersuchung ergab laut Polizei, dass der Zünder des Sprengkörpers noch funktionsfähig war. Die Granate wurde abtransportiert und entschärft. Die Mitarbeiter der Stadtreinigung hätten den Sperrmüll gerade in eine Presse an ihrem Lastwagen werfen wollen, als die Granate herunterpurzelte, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Mörsergranate sei vermutlich russischer Bauart. Wann sie hergestellt wurde, konnte die Sprecherin nicht sagen. Der frühere Inhaber der entrümpelten Wohnung soll schon höheren Alters sein.

Da nicht auszuschließen war, dass sich in dem Sperrmüll weitere Waffen befanden, fuhr der Müllwagen unter Polizeischutz ab. Die Ladung wurde auf dem Gelände der Stadtreinigung in Bahrenfeld untersucht. Gefährliche Gegenstände wurden nicht gefunden.

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