Gipfel 2017 : Mit Video: Hamburger Polizei trainiert Kolonnen-Fahrten für G20

Mit einer fiktiven Limousinen-Kolonne hat die Polizei die Fahrt durch die Stadt simuliert.
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Mit einer fiktiven Limousinen-Kolonne hat die Polizei die Fahrt durch die Stadt simuliert.

Drei Fahrten wurden im Straßenverkehr geprobt. Laut Polizei ist es nur zu kurzfristigen Behinderungen gekommen.

shz.de von
10. Mai 2017, 12:31 Uhr

Hamburg | Die Hamburger Polizei hat am Mittwoch Kolonnen-Fahrten für den G20-Gipfel in Hamburg trainiert. Es seien drei Fahrten mit vermeintlichen Staatsgästen im Straßenverkehr geprobt worden, berichtete Polizeisprecher Timo Zill. Eine davon führte vom Flughafen zum Messegelände, dem Tagungsort der Staats- und Regierungschefs nebst ihren Delegationen am 7. und 8. Juli in Hamburg.

US-Präsident Donald Trump, der russische Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Erdogan werden zum G20-Gipfel erwartet - außerdem Tausende gewaltbereite Demonstranten der linken Szene. Die Sicherheitsvorkehrungen sind riesig.

Rund 100 Hamburger Beamte waren im Einsatz, beim Gipfel werden rund 2500 Polizisten - auch aus anderen Bundesländern - für den Straßenverkehr eingeteilt, wie Zill berichtete. Von einem Hubschrauber aus wurden die Einsätze beobachtet.

„Das läuft sehr gut“, sagte Zill nach der Ankunft der Flughafen-Kolonne. „Wir brauchen diese Erfahrung, um die Auswirkungen auf den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten“, erläuterte der Polizeisprecher. Gleichzeitig würden die Einsatz-Konzepte überprüft. Punktuell sei es im Stadtgebiet nur zu kurzfristigen Behinderungen des Verkehrs gekommen. Ein Übung vor zwei Wochen war nach Zills Angaben bereits zufriedenstellend verlaufen.

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