Versteigerung in Hamburg : Mini-Streetart im Miniatur-Wunderland: Kleine Kunst mit großer Wirkung

Im Miniatur-Wunderland: Der aus Addis Abeba stammende Künstler Ashenafi Mestika beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit zentralen Fragen der Gesellschaft.  Die berühmten Säulen auf dem Markusplatz tragen nun seine künstlerische Handschrift.

Im Miniatur-Wunderland: Der aus Addis Abeba stammende Künstler Ashenafi Mestika beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit zentralen Fragen der Gesellschaft. Die berühmten Säulen auf dem Markusplatz tragen nun seine künstlerische Handschrift.

Bei der Aktion handelt es sich um eine Miniatur-Kunstausstellung mit einer Versteigerung zugunsten von Viva con Agua.

shz.de von
05. Juli 2018, 10:48 Uhr

Hamburg | Das neun Quadratmeter große Venedig des Miniatur-Wunderlandes in Hamburg ist über Nacht zur Kulisse für Streetart geworden. In der Nacht auf Mittwoch haben sich verschiedene Künstler aus der ganzen Welt zusammengetan, um Venedigs Fassaden, Brücken, Boote in Farbe zu tauchen. Bei dieser Aktion handelt es sich um eine Miniatur-Kunstausstellung mit Versteigerung zugunsten von Viva con Agua.

Mit Okuda aus Spanien − er gehört zu den Top 50 der bedeutendsten zeitgenössischen Künstler weltweit −, Zezao (Brasilien) und Ashenafi Mestika (Äthiopien) ist die internationale Streetart-Szene im Wunderländer Venedig vertreten. Die Lokalmatadore Björn Holzweg und Nils Kasike komplettieren die Galerie.

„Kleine Kunst mit großer Wirkung. Viel wichtiger aber noch ist die Idee dahinter. In den nächsten Tagen werden die Objekte für einen guten Zweck versteigert und im Wunderland gegen einen Nachbau ausgetauscht“, beschreibt Wunderland-Gründer Frederik Braun die Intention der Aktion. Denn während die Kunstwerke im Venedig-Abschnitt ausgestellt sind, können Kunstkenner und Modellbauliebhaber bei dem Online-Auktionshaus Ebay um die Werke mitsteigern.

Die Erlöse aus den Auktionen fließen zu 100 Prozent an den Verein Viva con Agua. Die Initiative setzt sich mit ihrer Vision von „einer Welt ohne Durst“ für einen menschenwürdigen und gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser weltweit ein. Noch bis zum Abend des 13. Juli ist die Ausstellung zu sehen und können die Werke ersteigert werden. Danach wechseln die Kunstwerke in den Besitz der Höchstbietenden.

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