zur Navigation springen

Nach Reeperbahn-Besuch : Messer-Attacke auf 23-Jährigen – Lebensgefahr

vom

Ein 23-Jähriger feiert mit Freunden bis in die Morgenstunden auf der Reeperbahn. Als der Franzose nach Hause kommt, wird er in den Rücken gestochen. Wie schwer es ihn erwischte, bemerkt das Opfer erst später.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 16:44 Uhr

Hamburg | Ein 23-jähriger Franzose ist am Samstag von einem bislang unbekannten Täterpaar durch einen Messerstich in den Rücken schwer verletzt worden. Der junge Mann war mit Freunden in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Hamburger Reeperbahn feiern. Gegen 5 Uhr früh machte er sich zu Fuß auf den Weg nach Hause.

Kurz bevor er die Haustür des Mehrfamilienhauses in der Louise-Schröder-Straße in Hamburg-Altona aufschließen wollte, spürte er plötzlich einen Schlag im Rücken. Als er sich umdrehte, sah er ein Pärchen vor ihm stehen – die Frau hielt ein Messer in der Hand. Der Mann forderte ihn in englischer Sprache auf, sein Geld herauszugeben. Der 23-Jährige weigerte sich und konnte flüchten.

Später in der Wohnung dann der Schock für das Opfer: Er blutete stark – erst jetzt stellte der Franzose fest, dass es sich bei der Attacke auf ihn um mehr als nur einen Schlag in den Rücken handelte. Er alarmierte den Notarzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

In der Klinik stellte sich heraus, dass das Messer in die Lunge des Mannes eingedrungen war und ihn dadurch lebensgefährlich verletzte. Die gute Nachricht: Sein Zustand hat sich inzwischen wieder stabilisiert.

Die Mordkommission ermittelt. Unterdessen ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen. Eine Fahndung nach den Tätern verlief bisher ohne Erfolg.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: Der Mann soll etwa zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 180 cm groß sein und eine athletische Figur haben. Zur Tatzeit trug er unter anderem eine russische Fellmütze sowie ein dunkle Winterjacke. Auch die Frau soll zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 170 cm groß und sehr schlank sein. Sie hat dunkelblonde, schulterlange Haare und ein Nasenpiercing (goldener Ring). Zur Tatzeit trug sie eine weiße Daunenjacke.

Die Polizei vermutet, dass das Täterpaar dem Opfer bereits geraume Zeit von der Reeperbahn gefolgt war – durch die Straße Hamburger Berg und Simon-von-Utrecht-Straße bis zum Tatort in der Louise-Schröder-Straße.

Hinweise nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 040/4286-56789 entgegen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen