A7, Hamburg : Zwei Unfälle nacheinander - kilometerlange Staus im Elbtunnel

Bei einem Frontalzusammenstoß im Hamburger Elbtunnel wurde eine Person am Mittwochmorgen verletzt. Eine Röhre wurde gesperrt. Kurz darauf gab es dort einen weiteren Unfall.

Avatar_shz von
01. September 2011, 12:41 Uhr

Nur wenige Stunden nach einem Frontalzusammenstoß im Hamburger Elbtunnel hat sich am Mittwoch ein weiterer Unfall in der Mittelröhre ereignet. Ein Fahrzeugführer sei auf der Fahrt in Richtung Süden in den Gegenverkehr geraten und mit zwei weiteren Fahrzeugen zusammengestoßen, sagte ein Sprecher des Polizei-Lagedienstes. Es sei niemand schwer verletzt worden.
Die Auswirkungen auf den Verkehr seien jedoch erheblich. Auf der A7 habe sich ein Stau von etwa 15 Kilometern in Richtung Hannover gebildet. Unfallursache sei möglicherweise eine Sichtbehinderung gewesen. Näheres konnte der Polizeisprecher noch nicht sagen.
Frontalzusammenstoß morgens um Fünf
Erst am frühen Mittwochmorgen hatte die Tunnelröhre voll gesperrt werden müssen, nachdem ein 62 Jahre alter Autofahrer aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem Transporter frontal zusammengestoßen war. Der 62-Jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste schwer verletzt von der Feuerwehr befreit werden. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.
Gegen 5 Uhr krachten der Pkw und ein Kleintransporter in der mittleren Elbtunnelröhre frontal zusammen. Für den Verkehr standen zweieinhalb Stunden lang nur je zwei Fahrstreifen Richtung Norden und Süden zur Verfügung. Es gab in Richtung Norden zeitweise 14 Kilometer Stau, die Röhre war bis 7.30 Uhr gesperrt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen