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Industrie in Rothenburgsort : Wie die Speicherstadt: Hamburgs neues Gewerbegebiet

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Unten die Anlieferer, oben Boulevards und „urbaner Charakter“: So stellt sich die Stadt das neue Gewerbegebiet vor.

Hamburg | In Anlehnung an die historische Speicherstadt entwickelt Hamburg ein neues Gewerbegebiet. Auf einem elf Hektar großen Gelände am östlichen Eingang zur Stadt sollen viergeschossige Bauten für Gewerbebetriebe und Dienstleister entstehen, die Platz für bis zu 4000 Arbeitsplätze bieten. Das Projekt im Billebogen - zwischen Billhorner Brückenstraße und S-Bahnhof Rothenburgsort - stellten Vertreter der Wirtschafts- und der Stadtentwicklungsbehörde am Dienstag vor. Sie sind auf der Suche nach Investoren.

Wie die Lagerhäuser in der Speicherstadt mit tieferliegendem Fleet- und höherliegendem Straßenzugang soll sich das neue Gewerbegebiet im Stadtteil Rothenburgsort ebenso über zwei Zugänge erschließen: über eine tieferliegende Anlieferstraße und aufgeschüttete Boulevards.

Diese sollen zugleich die „Schaufensterseite“ werden, an der sich auch Einzelhändler und Restaurants ansiedeln sollen - um den „urbanen Charakter und die Verflechtung mit der Nachbarschaft zu intensivieren“. Das Besondere an den Gebäuden ist, dass sie in Geschosshöhen und Werkstattgrößen flexibel angelegt werden können.

„Wir wollen weiter attraktiv sein für Unternehmen“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Zu den Entwicklungskosten und späteren Mietpreisen konnte er noch keine Angaben machen. Auf der Fläche des früheren Huckepackbahnhofs sollen 180.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstehen. Auch die Werkstätten und der Fundus der Hamburgischen Staatsoper ziehen dorthin.

Um angesichts hoher Mieten die Abwanderung von Betrieben aus der Stadt zu verhindern, plant die Stadt bereits einen viergeschossigen Handwerkerhof im Stadtteil Eimsbüttel.

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erstellt am 03.Feb.2015 | 15:31 Uhr

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