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Jahrelanges Arbeitslosengeld : Vorwurf: Bordellbetreiber kassierte Hartz IV

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Er fuhr einen Jaguar und betrieb ein Bordell. Trotzdem bekam ein Mann aus Hamburg mehr als 35.000 Euro Arbeitslosengeld.

Hamburg | Ein Bordellbetreiber aus Hamburg soll drei Jahre lang illegal Arbeitslosengeld kassiert haben. Der 67-Jährige habe sich zwischen September 2008 und September 2011 Hartz IV in Höhe von mehr als 35.000 Euro erschlichen, teilte das Hauptzollamt Hamburg-Stadt am Mittwoch mit. Beim Jobcenter erwähnte der Mann die Einnahmen aus dem Bordell in Hamburg-Borgfelde nicht, wie Sprecher Oliver Bachmann erklärte. „Den Besitz seines Luxusfahrzeugs der Marke Jaguar hat er natürlich auch verschwiegen.“ 

Bei einer Prüfung des Bordells sei der 67-Jährige schließlich aufgeflogen. Das Hauptzollamt hat die Ermittlungen wegen Verdachts des Betrugs und des Verstoßes gegen das Schwarzarbeitsgesetz an die Hamburger Staatsanwaltschaft abgegeben. „Die erhaltenen Beträge muss er in jedem Fall zurückzahlen“, sagte Bachmann.

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erstellt am 15.Jan.2014 | 16:51 Uhr

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