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Hummelsbüttel : Versuchte Entführung: LKA durchsucht Haus

vom

Am Dienstag entging ein Mädchen in Hamburg nur knapp einer Entführung. Drei Tage später haben Ermittler das Grundstück des mutmaßlichen Täters durchsucht - mit Erfolg.

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2013 | 09:52 Uhr

Hamburg | "Wir haben Beweismittel sichergestellt", sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Sonnabend. Weitere Angaben zu der Polizeiaktion am Freitag in Hamburg-Hummelsbüttel konnte die Sprecherin nicht machen.
Rund 15 Beamte sollen das Wohnhaus, den Garten und die Gartenlaube des 27 Jahre alten Mannes durchsucht haben. Dort sollen sie laut "Bild" einen Kleiderschrank gefunden haben, der womöglich als Verlies für das Mädchen dienen sollte. Im 1. Stock des Anbaus sei ein Schrank entdeckt worden, "der offenbar schallisoliert war". Zudem seien zwei Computer und Dämm-Material sichergestellt worden. Den Medienberichten zufolge durchkämmten Beamte den Garten mit Leichenspürhunden und untersuchten einen Abwasserschacht.
Die Achtjährige war am Dienstag dem Mann, der sie auf die Rückbank seines Autos gezerrt hatte, nur knapp entkommen. Das Kind reagierte geistesgegenwärtig, sprang aus dem Wagen und schrie um Hilfe. Der mutmaßliche Täter sitzt wegen Verdachts der versuchten Geiselnahme und des versuchten schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft. Er ist bei der Polizei bereits wegen Körperverletzung und Nötigung in Erscheinung getreten, nicht aber wegen Sexualdelikten. Bei der Polizei habe er gestanden, dass er das Mädchen sexuell missbrauchen und in sein Elternhaus verschleppen wollte, hatte die Sprecherin am Freitag mitgeteilt.

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