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Nargis Aydan Salim : Vermisste 29-Jährige: Mordkommission ermittelt

vom

Seit sieben Monaten gilt eine junge Frau aus Hamburg als vermisst. Die Bulgarin ist möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Jetzt ermittelt die Mordkommission.

shz.de von
erstellt am 10.10.2013 | 15:30 Uhr

Hamburg | Eine seit sieben Monaten vermisste Frau aus Bulgarien ist in Hamburg möglicherweise einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Mordkommission im Landeskriminalamt hat jetzt die Ermittlungen übernommen, wie Polizeisprecher Holger Vehren am Donnerstag sagte. Die 29-Jährige sei vermutlich Anfang März aus ihrem Lebensumfeld in Hamburg-Wilhelmsburg verschwunden. Dort war Nargis Aydan Salim den Angaben zufolge etwa alle zwei bis drei Monate wochenweise bei Bekannten zu Besuch.

„Zunächst gingen die Ermittler davon aus, dass sie zu ihrer Familie nach Bulgarien gereist war“, erklärte Vehren. „Es gibt jedoch seit März keinen Kontakt von ihr zu Angehörigen in Bulgarien oder Deutschland.“ Die Hintergründe sind völlig unklar. Die Polizei hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung und sucht Zeugen, die vor dem Verschwinden der 29-Jährigen mit ihr Kontakt hatten.

Vor rund einer Woche hatte die Polizei im Stadtteil Wilhelmsburg bereits Plakate mit der Bitte um Hinweise aufgehängt, wie der Sprecher berichtete. „Die sind alle weg, alle abgerissen.“ Bei ihren Ermittlungen hätten die Kriminalbeamten dann Hinweise bekommen, dass die Frau Opfer einer Straftat geworden sein soll. „Diese Hinweise werden derzeit von der Mordkommission überprüft.“ 

Die 29-Jährige ist nach Polizeiangaben 1,66 Meter groß, hat grüne Augen und trägt ein Kopftuch. Die Polizei bittet um Hinweise an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 040/4286-56789.

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