Urlauber aus Hamburg und Bremen schmuggeln am häufigsten

shz.de von
17. Mai 2013, 03:59 Uhr

Leipzig/Hamburg | 24 Prozent der Auslandsurlauber aus Hamburg geben zu, von einer Urlaubsreise schon einmal vorsätzlich Schmuggelgut mitgebracht zu haben. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Uma Market Research and Analysis GmbH im Auftrag des Flugbuchungsportals Fluege.de. Das sei zweithöchste Prozentsatz bundesweit. Noch mehr schmuggelten nur noch die Urlauber aus Bremen mit 35 Prozent, wie Fluege.de gestern am Firmensitz in Leipzig mitteilte. Die Schleswig-Holsteiner tummeln sich im Mittelfeld (16 Prozent; Platz sieben). Auslandsurlauber aus Mecklenburg-Vorpommern schmuggeln im bundesweiten Vergleich am seltensten (sechs Prozent).

Beliebt bei den Hamburger Urlaubs-Schmugglern sind vor allem größere Mengen Alkohol im Gepäck, Zigaretten über dem zollfreien Limit oder gefälschte Markenkleidung. Von den Hamburger Reisenden mit "Schmuggel-Erfahrung" erklärten 21 Prozent, zu viel Alkohol aus dem Auslandsurlaub mitgebracht zu haben. 29 Prozent gaben zu, gefälschte Markenkleidung, 34 Prozent zu viele Zigaretten im Koffer gehabt zu haben - bei den Schleswig-Holsteinern lagen wiederum Zigaretten (43 Prozent) und Alkohol (36 Prozent) im Trend. Im Vergleich zu den übrigen Bundesländern sind dies jedoch jeweils Mittelwerte.

Uma befragte bundesweit 3012 Personen (Stand: 30. März 2013).

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