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Bei Stadtrundfahrt verschwunden : Unbekannte Leiche war Vermisster aus Berlin

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Die Leiche, die im März in Billbrook gefunden wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um einen Berliner, der bei einer Stadtrundfahrt durch Hamburg spurlos verschwand.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 16:56 Uhr

Hamburg-Billbrook | Ein Dreivierteljahr war Wolfgang H. aus Berlin spurlos verschwunden – jetzt hat die Hamburger Polizei das Rätsel um den Vermissten aufgeklärt. Mitarbeiter einer Firma in Hamburg-Billbrook hatten den Toten bereits Mitte März an einer abgelegenen Uferböschung des Tidekanals gefunden. Nun gelang es Rechtsmedizinern, ihn zu identifizieren, wie Polizeisprecher Holger Vehren am Dienstag sagte. Die Ermittler gehen von einem Unglücksfall aus.

Der an Demenz und Orientierungslosigkeit leidende 68-Jährige war Mitte Juni vergangenen Jahres bei einer Stadtrundfahrt mit seiner Frau in Hamburg verschwunden. Als die Frau auf einer Brücke anhalten musste, stieg er aus und ging weg. Trotz einer umfangreichen Suche in der Hansestadt blieb der Mann verschollen, auch in seine Berliner Wohnung kehrte er nicht zurück.

Wie Wolfgang H. zum Tidekanal gelangte, ließ sich nicht mehr klären. „Wir gehen davon aus, dass der Leichnam schon eine ganz, ganz lange Zeit dort gelegen hat“, sagte Vehren. Die genaue Todesursache blieb ebenfalls unklar. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es aber nicht, betonte der Polizeisprecher. Die Berliner Polizei informierte die Frau des 68-Jährigen über dessen Tod.

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