zur Navigation springen

Hamburger Landungsbrücken : Sturz in Elbe: Fünfjährige kämpft um ihr Leben

vom

Beim Spielen an den Landungsbrücken fiel ein kleines Mädchen ins Wasser. Nach 30 Minuten fanden Feuerwehrmänner das Kind. Am Tag nach dem Unfall sagt ein Polizeisprecher: „Es sieht nicht gut aus.“

shz.de von
erstellt am 29.Apr.2014 | 14:25 Uhr

Hamburg | Das fünfjährige Mädchen, das am Montagnachmittag am Hamburger Hafen in die Elbe gefallen war, kämpft weiter um sein Leben. Der Zustand des Kindes sei nach wie vor sehr kritisch, sagte ein Polizeisprecher am Dienstagnachmittag. „Es sieht nicht gut aus.“ Die Fünfjährige hatte mit ihrer Familie einen Ausflug an die Landungsbrücken gemacht. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei beim Spielen. Der Vater und ein Passagier einer Fähre sprangen dem Mädchen ins Wasser hinterher, konnten es aber nicht finden. Rettungskräfte suchten mit einem Hubschrauber und zu Fuß.

Zwei Feuerwehrmänner fanden das Kind schließlich nach etwa 30 Minuten zwischen zwei Pontons, auf denen die Landungsbrücken aufliegen. Sie zogen es aus dem Wasser und reanimierten es. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde das Mädchen in ein Krankenhaus gebracht.

„Wegen der starken Strömung im Hafen besteht für Menschen, die ins Wasser fallen, immer die Gefahr, unter die Pontons gezogen zu werden“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Drei Familienmitglieder der Fünfjährigen seien mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht worden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen