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40 Geschäfte : Streiks im Hamburger Einzelhandel

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Die Verhandlungen für die 70.000 Beschäftigten im Hamburger Einzelhandel stecken in einer Sackgasse. Überraschend ruft die Gewerkschaft Verdi deshalb zu Streiks auf - in 40 Geschäften.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 16:38 Uhr

Hamburg | Mit Schwerpunktstreiks in rund 40 Hamburger Geschäften hat die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag auf den Stillstand in den Tarifverhandlungen der Branche reagiert. Rund 2000 Beschäftigte des Einzelhandels waren zu ganztägigen Streiks aufgerufen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Arno Peukes. Betroffen seien unter anderem die Rewe- und Penny-Märkte im Stadtgebiet, Zara- und H&M-Filialen und die Buchhandelskette Thalia. An einer Kundgebung gegen Mittag beteiligten sich mehrere hundert Mitarbeiter des Einzelhandels.

In den Tarifverhandlungen für die rund 70 000 Beschäftigten hat es seit Mai in vier Verhandlungsrunden kaum Fortschritte gegeben. Die Verhandlungspartner können sich nicht darüber verständigen, wie sie Veränderungen in der Gehaltsstruktur und bei der Eingruppierung von einigen Beschäftigtengruppen angehen wollen, speziell bei Kassiererinnen. Ursprünglich sollte am kommenden Montag wieder verhandelt werden; dieser Termin wurde auf Bitte der Arbeitgeberseite aus organisatorischen Gründen jedoch um einen Monat verschoben. „Seit Mai ist nichts passiert“, kritisierte Heike Lattekamp von Verdi.

Auf der Gehaltsseite fordert Verdi für die Beschäftigten 150 Euro mehr Einkommen im Monat, für Auszubildende 90 Euro. Die Arbeitgeber lehnen die Forderung als zu hoch ab. Weil die Tarifverhandlungen ins Stocken geraten sind, hat der Einzelhandelsverband Nord seinen Hamburger Mitgliedern empfohlen, die Einkommen der Beschäftigten von August an um 2,5 Prozent anzuheben und im April des kommenden Jahres um weitere 1,5 Prozent. Das sei eine Art freiwilliger Abschlag auf den Tarifabschluss und werde später verrechnet.# dpa-Notizblock  ## Orte - [Kundgebung](DBG-Haus, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg)  * * * * Die folgenden Informationen sind nicht zur Veröffentlichung bestimmt  ## Ansprechpartner - Sabine Bauer, Presse Verdi Hamburg, +49 40 28581130, sabine.bauer@verdi.de - Arno Peukes, Verdi-Verhandlungsführer, +49 0175 4160696 - Wolfgang Linnekogel, Einzelhandelsverband Nord, +49 40 369812 11,   ## dpa-Kontakte - Autor: Eckart Gienke, +49 40 4113 32107, - Redaktion: Ralf Jarkowski, +49 40 4113 32102, - Foto: Newsdesk, +49 30 2852 31515,   dpa egi yyno z2 rai 

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