Hamburger Flughafen : Sprengstoffalarm und Stromausfall in Fuhlsbüttel

Polizeieinsatz in Fuhlsbüttel: Weil in einem Rollstuhl Sprengstoff vermutet wurde, standen die Flugzeuge in Hamburg anderthalb Stunden lang still. Zeitgleich gab es einen Stromausfall.

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31. März 2014, 16:11 Uhr

Hamburg | Ein falscher Alarm und ein Stromausfall haben am Montag am Hamburger Flughafen für Verzögerungen gesorgt. Von 10.05 Uhr bis 11.43 Uhr durfte kein Flugzeug abheben, sagte der Sprecher der Bundespolizei am Flughafen, Hans-Jürgen Hansen. 30 Flüge starteten aus diesem Grund mit durchschnittlich 30 Minuten Verspätung, sagte Flughafensprecherin Stefanie Harder.

Der Alarm wurde laut Bundespolizei nach der Kontrolle eines Rollstuhlfahrers ausgelöst. Offenbar zeigte der Detektor, mit dem der Rollstuhl geröntgt wurde, erst verspätet verdächtiges Material. Da der Passagier bereits durchgelassen worden war, leiteten Polizisten eine Fahndung ein. Erst in einem Flugzeug wurde der Mann gefunden.

Eine erneute Kontrolle mit dem Detektor und mit einem Spürhund zeigte aber keine Gefahr. Nach mehr als anderthalb Stunden wurde die Flugsperre aufgehoben.

Etwa zur gleichen Zeit hatte es im Terminal 2 des Flughafens einen Stromausfall gegeben. Von 10.10 Uhr bis 10.30 Uhr habe in der Halle kein Licht mehr gebrannt, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Die Rolltreppen blieben stehen, die Gepäckverteilung stockte. Die Abfertigung der Passagiere war unterbrochen. Auch ankommende Reisende mussten länger auf ihr Gepäck warten als üblich. Ursache des Ausfalls sei ein Kurzschluss im Heizkraftwerk des Flughafens gewesen. Ein Zusammenhang mit dem Alarm bestehe nicht.

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