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HSV gegen 1. FC Köln : Slomka setzt auf Fitness und bittet um Geduld

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Am Nachmittag beginnt für den HSV die 52. Bundesliga - mit dem Spiel gegen den 1. FC Köln. Trainer Slomka will erst mal viele kleine Ziele auf dem Platz verfolgen.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2014 | 09:55 Uhr

Acht Wochen lang hat sich der Hamburger SV auf die neue Saison vorbereitet, so lange wie kein anderer Fußball-Bundesligist. Trainer Mirko Slomka holte die Medizinbälle heraus und scheuchte die Profis die Treppen am Stadion hoch. Sogar Mittelfeldstar Rafael van der Vaart kam rank und schlank aus dem Urlaub zurück und hielt klaglos mit beim fast militärischen Drill in drei Trainingscamps. Die Fitness ist der wichtigste Trumpf, mit dem Slomka nach der abgelaufenen Horrorsaison Kredit für den HSV  zurückgewinnen will. Und begonnen werden soll damit heute (15.30 Uhr) am 1. Spieltag beim Aufsteiger 1. FC Köln.

Dass eine gute Fitness noch kein Garant für ein erfolgreiches Auftaktspiel ist, ahnt wohl aber auch Slomka. „Der FC hat eine tolle Mannschaft. Wir wissen, dass sie stabil sind und gut organisiert. Es wird eine Herausforderung“, erklärte der HSV-Coach und bat um Geduld: „Es ist ein Prozess, der zurzeit im Gange ist. Wir tun gut daran, zunächst viele kleine Ziele auf dem Platz zu verfolgen.“ Dem Coach ist allerdings auch bewusst, dass er schnell Resultate abliefern muss: „Der HSV ist ein von Erfolg geprägter Verein. Hier steht jeder Trainer unter Druck.“

Um das von Slomka favorisierte schnelle Umschaltspiel umsetzen zu können, haben die Hanseaten Akteure wie den Ex-Mainzer Nicolai Müller oder Zoltan Stieber verpflichtet. Das Problem: Beide fehlen derzeit verletzungsbedingt. „Auf den Außenbahnen fehlt es uns im Moment an Speed“, gestand Slomka. Von den Neuzugängen werden in Köln wohl nur Mittelfeldspieler Valon Behrami sowie Linksverteidiger Matthias Ostrzolek in der Startelf stehen.

Interessant zu beobachten wird sein, wie lange sich die Kritiker zurückhalten, sollte sich beim HSV nicht sofort der gewünschte Erfolg einstellen. Immerhin gab es zuletzt von Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer Rückendeckung für den Coach. Ob diese allerdings auch im Falle eines Fehlstarts Bestand hat, darf zumindest bezweifelt werden.

Die voraussichtliche HSV-Aufstellung: Adler – Diekmeier, Djourou, Westermann, Ostrzolek – Arslan, Behrami – Ilicevic (Rudnevs), van der Vaart, Jansen – Lasogga

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