Schulrudern in Hamburg : Schwimmwestenpflicht nach tödlichem Unfall

Ein 13-jähriger Junge war am 19. April beim Kindertraining seines Clubs mit einem Renn-Einer gegen eine Boje gestoßen, gekentert und ertrunken. Foto: dpa
Ein 13-jähriger Junge war am 19. April beim Kindertraining seines Clubs mit einem Renn-Einer gegen eine Boje gestoßen, gekentert und ertrunken. Foto: dpa

Vor rund zwei Wochen kam ein 13-Jähriger bei einem Unglück auf der Alster ums Leben. Jetzt hat die Schulbehörde eine Schwimmwestenpflicht für das Schulrudern erlassen.

shz.de von
05. Mai 2013, 09:39 Uhr

Hamburg | "Nach dem tragischen Unglück auf der Alster (...) habe ich entschieden, dass ab sofort beim Schulrudern eine Rettungswestenpflicht gilt. Und zwar ausnahmslos", sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Freitag in Hamburg. Gleichzeitig kündigte er Gespräche etwa mit den Vereinen an, ob und wie eine solche Westenpflicht auch auf den privaten Ruderbereich ausgedehnt werden könnte.
Der 13-Jährige war am 19. April beim Kindertraining seines Clubs mit einem Renn-Einer gegen eine Boje gestoßen, gekentert und ertrunken. Für die rund 1500 Schulruderer sollen bis Ende der Ferien 300 Westen gekauft werden.

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