Bei Rot gefahren und abgetaucht : "Schwimmen kann er, einen Führerschein hat er nicht"

Er fuhr über Rot, wurde von der Polizei erwischt und tauchte dann ab. Ein Verkehrssünder sprang in Hamburg in die Alster. Er hatte keinen Führerschein.

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28. Juni 2011, 10:02 Uhr

Sonntagabend wollten Polizisten einen 28-jährigen Mann stoppen, der mit seinem Wagen an der Kreuzung Jungfernstieg/Kennedybrücke in Hamburg über eine rote Ampel gefahren war. Der Fahrer hielt auf der Kennedybrücke ab, stieg aus seinem Wagen aus und rannte davon.
Eine Radfahrerin sah ihn von einem Bootssteg in die Außenalster springen und wies die Polizisten darauf hin. Auf dem Anleger stehend hörten die Beamten eine Stimme, die von unten kam. "Der Schwimmer teilte mit, er wolle doch lieber wieder an Land", berichtet Polizeisprecherin Ulrike Sweden.
Auf dem Revier stellten die Polizisten fest, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Sweden: "Das erklärte sein sonderbares Verhalten." Nicht nur das: Eine Fahrerlaubnis besaß der 28-Jährige auch nicht. Sweden zusammenfassend: "Schwimmen kann er, einen Führerschein hat er nicht".
(ots, shz)

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