Hamburg : Schlägerei nach NPD-Kundgebung

Nach einer NPD-Kundgebung ist es am Hamburger Hauptbahnhof zu einer Schlägerei gekommen. Drei Demonstranten wurden festgenommen.

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14. Februar 2011, 09:05 Uhr

Nach Kundgebungen der rechtsextremen NPD und ihrer Gegner ist es am Sonnabend in Hamburg zu einer Schlägerei beider Seiten gekommen. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest, wie eine Sprecherin am Sonntag mitteilte. Verletzte gab es nicht.
Die vorherige NPD-Kundgebung mit rund 50 Rechtsextremisten auf dem Gänsemarkt sowie die Gegenveranstaltung von rund 600 linken Demonstranten auf dem Jungfernstieg verliefen ohne besondere Zwischenfälle. Später gerieten dann jeweils 20 Personen aus dem linken und rechten Spektrum am Hauptbahnhof aneinander. Dabei soll ein linker Demonstrant Reizgas versprüht haben.
Die Polizei hatte vorsorglich rund 1700 Beamte eingesetzt und sicherte die Lage zusätzlich mit Wasserwerfern, sagte eine Sprecherin. Vereinzelt hatten nach Angaben der Polizei schon während der Kundgebung kleinere Gruppen der linken Demonstranten versucht, zu der nahe gelegenen NPD-Veranstaltung zu gelangen, doch die Polizei hatte die Situation dann noch unter Kontrolle. Der Jugfernstieg und andere Bereiche er Hamburger Innenstadt waren mehrere Stunden gesperrt; es kam zu Verkehrsbehinderungen.
(dpa, shz)

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