24-Jähriger im Krankenhaus : Schießerei im Hamburger Rockermilieu

Ein Mann wurde bei einer Schießerei in Hamburg verletzt. Noch ist unklar, ob ein Streit unter Rockern das Motiv war.
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Ein Mann wurde bei einer Schießerei in Hamburg verletzt. Noch ist unklar, ob ein Streit unter Rockern das Motiv war.

Ein 24-Jähriger liegt mit zwei Bauchschüssen im Krankenhaus und wird von Polizisten bewacht. War ein Hamburger Bandenstreit Grund für das Verbrechen?

shz.de von
04. November 2013, 11:01 Uhr

Hamburg | Ein 24-jähriger Mann aus dem Rockermilieu ist vor seinem Haus im Hamburger Stadtteil Marienthal niedergeschossen worden. Der lebensgefährlich Verletzte kam in der Nacht zum Montag mit zwei Bauchschüssen in ein Krankenhaus. Wer der Täter ist, sei aber noch völlig unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Deshalb sei auch offen, ob es sich um einen Bandenstreit zwischen Rockern handeln könnte. Das Opfer werde im Krankenhaus bewacht.

Der Mann war am Montag kurz vor der Tat mit seiner Lebensgefährtin nach Hause gekommen und hatte sein Fahrzeug in der Tiefgarage abgestellt. Als das Paar die Garage verließ, feuerte ein Unbekannter mehrere Schüsse auf den 24-Jährigen ab. Mit seiner Begleiterin konnte sich der Verletzte noch in die gemeinsame Wohnung retten, wo er dann zusammenbrach. Seine vier Jahre ältere Freundin blieb unverletzt und alarmierte die Polizei.

Der 24-Jährige wurde noch in der Nacht notoperiert. Am Montagnachmittag hatte sich sein Zustand stabilisiert, sagte die Polizeisprecherin. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit 15 Streifenwagen fehlte vom Täter noch jede Spur. Nach Angaben der Polizei liege auch noch keine Beschreibung des Unbekannten vor. Die Mordkommission ermittelt.

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