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Riesen-Containerschiff wird in Hamburg getauft

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erstellt am 25.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Es wird ein Riesen-Ereignis - buchstäblich: Am kommenden Dienstag, 28. Mai, soll mit der "Alexander von Humboldt" das weltgrößte Containerfrachter die Elbe hinauflaufen und in Hamburg festmachen. Der Gigant - 396 Meter lang, 54 Meter breit, Kapazität 16 000 Standard-Container TEU - wird nicht nur Stahlboxen ein- und ausladen. Der schwimmende Superlativ holt sich am Burchardkai auch eine Sektdusche ab. Die französische Reederei CMA CGM hat Hamburg als Schauplatz für die Taufe des Neubaus auserwählt. Am Donnerstag, 30. Mai, gegen 20.50 Uhr will Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt die Flasche feierlich an die Bordwand krachen lassen.

Das Schwesterschiff der "Alexander von Humboldt", die "Marco Polo", hatte im vergangenen Dezember erstmals an der Elbe festgemacht. Der zweite von insgesamt drei baugleichen Container-Packeseln mit Weltrekordmaßen war im April von der Daewoo-Werft in Südkorea an CMA CGM übergeben worden und hat auf seiner Jungfernfahrt inzwischen Europa erreicht.

Anders als beim Besuch der "Marco Polo" können Schaulustige den Anlauf diesmal bei Tageslicht erleben. Die "Alexander von Humboldt" soll am morgigen Sonntag Southampton verlassen und am Dienstag zwischen 0 Uhr und 2.30 Uhr mit dem Frühhochwasser in die Elbe einlaufen. Zwischen 7.05 und 9.35 Uhr ist die Passage der Hafenlostenstation Seemannshöft (Finkenwerder) vorgesehen. Das Festmachen am Burchardkai soll zwischen 10 und 11 Uhr erfolgen. Die Taufzeremonie vor mehreren hundert geladenen Gästen beginnt am Donnerstag um 19 Uhr. Anwesend ist außer Bürgermeister Olaf Scholz auch CMA CGM-Reederei-Chef Jacques R. Saadé.

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