Hamburg : Polizist bei Einsatz verletzt - Hund erschossen

Als er einem Betrunkenen aus einem Graben helfen wollte, ist ein Polizist von dessen Hund mehrfach gebissen worden. Sein Kollege erschoss das aggressive Tier.

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23. Juni 2012, 11:36 Uhr

Hamburg | Ein Polizist hat bei einem Einsatz in einem Hamburger Kleingarten einen Rhodesian Ridgeback erschossen, nachdem der Hund einen weiteren Polizisten angefallen und gebissen hatte.
Die Beamten wurden in der Nacht zu Freitag in die Gartenkolonie Horner Marsch gerufen, weil ein 63 Jahre alter Mann stark alkoholisiert im Bereich der Parzelle seines Bekannten (55) in einen Graben gefallen war und ohne fremde Hilfe nicht mehr heraus kam. Der 55-Jährige verständigte die Feuerwehr. Als die Rettungssanitäter die Parzelle betreten wollten, ließ der aggressive Hund sie nicht auf das Grundstück. Die Männer riefen die Polizei zur Unterstützung.
Die Polizeibeamten forderten den Kleingartenbesitzer auf, den Hund festzuhalten. Kurz nachdem der 46 Jahre alte Polizeibeamte den Betrunkenen aus dem Graben gezogen hatte, ließ der 55-Jährige den Hund los. Der Rhodesian Ridgeback fiel den Beamten sofort an und biss ihm mehrfach in den Oberschenkel und den linken Arm. Sein Kollege erschoss den Hund. Der Polizeibeamte wurde mit einer Bissverletzung, Blutergüssen und einer Verletzung am Arm in einem Krankenhaus behandelt.

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