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Rechtsextreme Demo : Polizei verbietet „Tag der Patrioten“ in Hamburg

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Aus der Onlineredaktion

Die Polizei in Hamburg befürchtet Gewaltexzesse zwischen Rechten und Linken in der Hamburger Innenstadt.

Am 12. September wollen 500 Menschen durch die Hamburger Innenstadt ziehen - die Hamburger Polizei hat den „Tag der Patrioten“, den der Verfassungsschutz als rechtsextremistische Veranstaltung einstuft, am Donnerstag verboten.

Eine Einzelperson hatte für Samstag in der Zeit von 12 bis 20 Uhr, einen Aufzug in der Innenstadt angemeldet. Der Verlauf: Heidi-Kabel-Platz, Kirchenallee, Steintordamm, Steintorwall, Steinstraße, Alter Fischmarkt, Brandstwiete, Bei St. Annen, Brooktorkai, Oberbaumbrücke, Deichtorplatz, Klosterwall, Steintorwall, Steintordamm, Kirchenallee, Heidi-Kabel-Platz.

Die Polizei spricht von drei Organisatoren, von denen einer der NPD zuzuordnen sei. Sie geht davon aus, „dass gewaltsuchende und gewaltbereite Teilnehmer des Aufzugs „Tag der Patrioten“ Straftaten aus dem Aufzug heraus begehen werden“.

Weiter heißt es: „Die sicher zu erwartenden gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern des Aufzuges und gewaltbereiten Gegnern können nicht mit den zur Verfügung stehenden polizeilichen Kräften verhindert werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zwar das gesamte Kräfteaufgebot der Polizei Hamburg, nicht aber die erforderlichen bundesweit angeforderten Kräfte zur Verfügung stehen.“

Das Verbot umfasst auch jede Ersatzveranstaltung im gesamten Hamburger Stadtgebiet. „Wir tolerieren keine Gewaltexzesse in Hamburg - weder von Rechts noch von Links!“, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer.

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erstellt am 03.Sep.2015 | 16:41 Uhr

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