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„Gala für die Ummah!“ : Polizei verbietet mutmaßliche IS-Veranstaltung in Hamburg

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In den sozialen Netzwerken stieß die Polizei auf eine fragwürdige Veranstaltung. Es gibt Hinweise auf eine Verbindung zur verbotenen Organisation „Islamischer Staat“.

Hamburg | Die Polizei hat eine mutmaßliche Unterstützerveranstaltung für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Hamburg verboten. Beamte seien in sozialen Netzwerken und anderen Medien auf die für Sonntag geplante Veranstaltung „Gala für die Ummah!“ gestoßen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Nach Einschätzung des Staatsschutzes gebe es Hinweise darauf, „dass der Veranstalter oder sein Umfeld Ansichten vertreten oder Äußerungen dulden werden, die strafrechtlich relevant sind. Unter anderem ist eine strafbewehrte Unterstützung der seit dem 12. September 2014 verbotenen Organisation ,Islamischer Staat' (IS) zu befürchten.“ Der Staatsschutz übersetze „Ummah“ als „islamische Nation“, sagte ein  Polizeisprecher.

„Das Verbot richtet sich nicht gegen die weit überwiegende Mehrzahl der in Hamburg lebenden Muslime, die sich an die deutsche Rechtsordnung halten“, sagte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Es richte sich vielmehr gegen „eine relativ kleine Gruppe salafistisch dschihadistisch ausgerichteter Extremisten, die zur Unterstützung terroristischer Organisationen aufrufen“. Diese Leute seien dem Staatsschutz teilweise bekannt, hieß es.

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erstellt am 12.Mär.2015 | 18:21 Uhr

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