Plan: Mehr Migranten in Verwaltungen

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31. Mai 2013, 03:59 Uhr

Kiel | Im öffentlichen Dienst in Schleswig-Holstein sollen künftig nach dem Willen der Koalitionsfraktionen mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln arbeiten. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, SSW und Piraten forderte der Landtag die Regierung auf, ein Konzept dafür zu entwickeln. "Ziel ist, dass die Ausbildungs- und Beschäftigungsquote im öffentlichen Dienst den Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund abbildet", heißt es in dem Antrag. Eine feste Quotierung ist aber nicht geplant. 13 Prozent der Bewohner im Land hätten einen internationalen Hintergrund, sagte Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Es sei nicht annähernd gelungen, Menschen in gleichen Teilen in die Verwaltung zu holen. CDU und FDP wollen einen Bericht von Innenminister Andreas Breitner (SPD) abwarten, der Auskunft über die Umsetzung eines noch von der schwarz-gelben Vorgängerregierung auf den Weg gebrachten Aktionsplan geben soll. Im Ziel bestehe aber Einigkeit, sagte die CDU-Abgeordnete Astrid Damerow.

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