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Oströhre im Rendsburger Kanaltunnel bleibt gesperrt

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Kiel/Rendsburg | Es bleibt dabei: Während der Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels steht für Autofahrer auf der B 77 unverändert nur eine Röhre zur Verfügung. Dies teilte die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Außenstelle Nord, gestern in Kiel mit.

Wegen der zugespitzten Verkehrslage aufgrund Sperrung der Rader Autobahn-Hochbrücke über den Kanal für Lkw sei auf Bitten des Landes geprüft worden, ob die laufenden Sanierungsmaßnahmen am Kanaltunnel unterbrochen werden können. So wurde erwogen, eine Spur der Oströhre zusätzlich für den Verkehr freizugeben, um die angespannte Verkehrssituation zu entschärfen. Doch daraus wird nichts. "Nach unserer Einschätzung führt eine Teilfreigabe der Oströhre für den Verkehr insgesamt zu einer Erhöhung des Sicherheitsrisikos im Kanaltunnel", teilte Dr. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion, gestern mit.

Nach einer "sicherheitstechnischen Machbarkeitsbeurteilung" steige die Unfallgefahr im Baustellen bereich und damit das Risiko von schweren Personen- und Sachschäden. Witte: "Aus Sicherheitsgründen können wir die Oströhre des Tunnels nicht freigeben und werden die Sanierung des Straßentunnels wie geplant fortführen."

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