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Sicherheitskonzept : Olympia in Hamburg: 10.000 zusätzliche Polizisten geplant

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Mehr Polizei, private Security und Bundeswehr: So will Hamburg die Olympischen Spiele absichern.

Hamburg | Rund 10.000 zusätzliche Polizisten sollen die Olympischen Spiele absichern – sollten diese in der Hansestadt stattfinden. Das berichtete Innenstaatsrat Bernd Krösser dem Hamburger Abendblatt.

Deutschland will sich mit Hamburg für Olympia 2024 bewerben - das steht seit dem 17. März 2015 fest. Zentrum des Sportspektakels soll eine „Olympic City“ auf einer Elbinsel, dem Kleinen Grasbrook, werden. Wettbewerbe sollen aber auch im Umland ausgetragen werden. Die IOC-Session wählt erst im Sommer 2017 in Lima/Peru die Olympia-Stadt für die Sommerspiele 2024. Weitere Kandidaten sind Los Angeles, Budapest, Paris und Rom.

Hinzu solle eine logistische Unterstützung durch die Bundeswehr kommen sowie der zusätzliche Einsatz privater Sicherheitsdienste. Diese Eckpunkte stehen bereits jetzt im Sicherheitskonzept fest. „Zusätzlich zu den normalen Kapazitäten von Polizei und Feuerwehr werden pro Schicht rund 2500 zusätzliche Polizisten benötigt, insgesamt also rund 10.000 Polizeibeamte zusätzlich“, sagte Krösser. Das Konzept stellte er bereits im Sportausschuss der Bürgerschaft vor. Die zusätzlichen Polizisten sollten aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei kommen, hieß es.

„Bannmeilen um die olympischen Sportstätten wird es nicht geben, sondern ganz normale Eingangskontrollen“, sagte Krösser. Die Bundeswehr sei „unter anderem zur logistischen Unterstützung im Sanitätsdienst eingeplant“. „Für die Bewachung der Sportstätten sollen auch private Sicherheitsdienste zum Einsatz kommen“, sagte Krösser.

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erstellt am 29.Sep.2015 | 12:12 Uhr

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