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Kiel, Lübeck oder Rostock? : Olympia 2024: Segel-Kommission wird neu geordnet

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Hamburg sucht sein Segelrevier: Mehrere Experten prüfen die Standorte - doch zwei Vertreter ziehen zurück, der Unabhängigkeit halber.

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2015 | 14:00 Uhr

Hamburg/Kiel | Die Beratungskommission für die Auswahl des Segelreviers an der Seite von Olympia-Bewerber Hamburg wird neu formiert. Andreas Lochbrunner als Präsident des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) und der ehemalige DSV-Chef Dierk Thomsen werden dem Gremium entgegen ersten Ankündigungen nicht angehören.

In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Stellungnahme erklärt Lochbrunner den Rückzug. „Meine sportliche Heimat ist der Lindauer Segel-Club, dessen langjähriger Präsident ich auch war. Im Kieler Yacht-Club bin ich seit 2008 einfaches Mitglied, weil mein Schiff hier liegt. Mein Vorvorgänger Dierk Thomsen und ich haben entschieden, dass wir diesem Gremium nicht angehören werden, um auch nicht den leisesten Zweifel an der Unabhängigkeit der Kommission aufkommen zu lassen.“

Die Anzahl der Mitglieder der Experten-Kommission soll von sechs auf neun erhöht werden. Geplant ist eine Besetzung mit jeweils drei Vertretern der Stadt Hamburg, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des deutschen Segelsports. Die Kommission wird die drei Bewerber Rostock-Warnemünde, Kiel und Lübeck-Travemünde am 9. und 10. April besuchen und bis spätestens Ende April eine Empfehlung aussprechen.

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