zur Navigation springen

"Nie wieder" - Politik und Kirche erinnern an den Feuersturm

vom

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

hamburg | Hamburg hat gestern der Opfer der verheerenden Bombenangriffe auf die Stadt vor 70 Jahren gedacht. Bei den Luftangriffen vom 24. Juli bis 3. August 1943 starben etwa 35 000 Menschen. "Für viele ist die Erinnerung an diese schrecklichen Julitage 1943 enorm präsent und prägend. Sie löst bis heute tiefgreifende Erschütterung aus", sagte die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Kirsten Fehrs. "Die Schilderungen der Überlebenden sind wie ein lebendiges Mahnmal: Nie wieder Krieg."

Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) dankte bei der zentralen Gedenkveranstaltung von Bürgerschaft und Senat in der Hauptkirche St. Katharinen den Zeitzeugen, "die vor 70 Jahren die Bombennächte in Hamburg erlitten haben" und nicht nur ihren Kindern und Enkeln, sondern "uns allen" immer wieder von den schlimmen Erlebnissen berichtet haben. "Es ist an uns, die Erinnerung weiterzutragen, damit sich ein solches Gräuel nicht in dieser, und in keiner anderen Form wiederholen kann".

Bei der "Operation Gomorrha" hatten die Alliierten große Teile Hamburgs in Schutt und Asche gelegt. Der schlimmste Luftangriff, genannt Feuersturm, ereignete sich vom 27. auf den 28. Juli.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen