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Hamburg oder Berlin : Nach Zweifeln: DOSB hält an deutscher Olympia-Bewerbung fest

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Ist die Zustimmung in Hamburg und Berlin zu gering, um sich zu bewerben? Nein, sagen jetzt Michael Vesper und Alfons Hörmann vom DOSB.

shz.de von
erstellt am 11.03.2015 | 13:15 Uhr

Berlin | DOSB-Chef Alfons Hörmann hält an einer deutschen Olympia-Bewerbung für 2024 fest. „Für uns völlig klar: Wir wollen die Spiele 24“, sagte er am Mittwoch bei n-tv in Berlin. Deshalb werde es „klar und deutlich zu einer Bewerbung wie vorgesehen und vorbereitet kommen“.

Auch der Vorstandsvorsitzende Michael Vesper stellte dies klar, nachdem der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Walter Schneeloch eine Kandidatur für 2024 infrage gestellt hatte. „Die Beschlusslage des DOSB ist ganz klar: Wir wollen uns für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024/28 bewerben“, sagte Vesper der „Berliner Zeitung“ (Donnerstag). „Von diesem Beschluss wieder abzurücken, ist eine theoretische, aber nach den jüngsten Umfrageergebnissen keine praktische Option - und so habe ich auch Walter Schneeloch verstanden“, erklärte Vesper.

Der DOSB hatte am Dienstag die Ergebnisse einer neuen Meinungsumfrage vorgestellt, wonach 64 Prozent der Hamburger Bevölkerung und 55 Prozent der Berliner eine Olympia-Kandidatur ihrer Stadt unterstützen. Am kommenden Montag will das Präsidium seine Empfehlung aussprechen, am 21. März entscheiden die Mitglieder, welche Stadt sich um die Spiele 2024 und gegebenenfalls auch 2028 bewerben soll.


Schneeloch hatte in der „Rheinischen Post“ (Mittwoch) gesagt: „Es könnte sein, dass wir zu dem Schluss kommen, keine Bewerbung für die Spiele 2024 abzugeben, weil uns die Zustimmung vielleicht nicht hoch genug erscheint.“ Der im DOSB-Präsidium für den Breitensport zuständige Schneeloch meinte: „Bevor wir auf die Nase fallen, könnten wir einer neuen Bewerbung etwas mehr Zeit geben.“

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