43-Jährige aus Hamburg : Messerattacke: Haftbefehl gegen Mutter

Spurensicherung hinter dem Haus: Eine Mutter soll auf ihren schlafenden Mann und ihren 13 Monate alten Sohn eingestochen haben.
Spurensicherung hinter dem Haus: Eine Mutter soll auf ihren schlafenden Mann und ihren 13 Monate alten Sohn eingestochen haben.

Nach dem Familiendrama in Hamburg sind Mutter, Sohn und der Lebensgefährte außer Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen versuchten Totschlags gegen die Frau.

shz.de von
01. April 2014, 15:07 Uhr

Hamburg | Zwei Tage nach dem Familiendrama in Hamburg-Wandsbek ist Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen die Mutter erlassen worden. Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg am Dienstag. „Wir haben keine hinreichenden Anhaltspunkte für einen Unterbringungsbefehl“, erklärte sie. Dies könne aber nach einem psychologischen Gutachten eventuell noch geändert werden. Dann könnte die Mutter auch in eine psychiatrische Klinik kommen.

Die 43-jährige Frau soll am Sonntag auf ihren 37 Jahre alten Lebensgefährten und ihren einjährigen Sohn eingestochen haben. Anschließend hatte sie sich selbst in Arme und Hals geschnitten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat sich der Gesundheitszustand aller drei Schwerverletzten verbessert, es bestehe keine unmittelbare Lebensgefahr mehr.

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