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Hamburg : Mehr als 1500 Menschen demonstrieren gegen hohe Mieten

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Am Aktionstag „Keine Profite mit der Miete“ sind in Hamburg etwa 1500 Demonstranten für bezahlbare Wohnungen auf die Straße gegangen. Vor allem in Großstädten sind die Mieten für Geringverdiener in schwer bezahlbar.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2013 | 16:04 Uhr

Mehr als 1500 Menschen sind am Samstag in Hamburg gegen zu hohe Mieten auf die Straße gegangen. Vom Millerntorplatz zogen die Demonstranten Richtung Karolinenplatz, wo am späten Nachmittag die Abschlusskundgebung geplant war. „Wir fordern bundesweit die Vergesellschaftung von Wohnraum, denn Wohnraum ist ein existenzielles Gut, das jeder Mensch zum Leben braucht“, sagte Maarten Thiele vom „Bündnis Mietenwahnsinn stoppen".

Die Veranstalter sprachen von schätzungsweise mehr als 5000 Teilnehmern, die Polizei ging am Nachmittag von 1600 Protestierenden aus. Gut 900 Polizisten waren im Einsatz.

Die Veranstaltung in Hamburg war Teil des bundesweiten Aktionstags „Keine Profite mit der Miete“, mit dem gleichzeitig in mehreren Städten auf das Problem fehlenden Wohnraums hingewiesen wurde. Nach Angaben der Veranstalter wollten die Demonstranten ihrem Unmut über „explodierende Mietpreise und profitorientierte Stadtentwicklung“ Ausdruck verleihen. „In Hamburg lautet die Antwort des SPD-Senats: bauen, bauen, bauen. Doch Neubauten von sogenannten frei finanzierten und vor allem teuren Eigentumswohnungen stoppen den Mietenwahnsinn nicht“, kritisierte Johanna Meule vom Demonstrationsbündnis. Es werde viel zu wenig bezahlbarer Wohnraum neu geschaffen.

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