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Mann sucht sein Geld - auf den Gleisen

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erstellt am 12.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Hamburg | Gleich zwei gefährliche, glücklicherweise aber glimpflich endende Situationen hatte die Bahn am Wochenende zu vermelden. In dem einen Fall war am Freitagabend ein Mann kurz vor dem Hamburger Hauptbahnhof auf die Gleise geklettert. Er überquerte sowohl die Fernbahn- wie die S-Bahntrasse. Ein aufmerksamer Zugführer beobachtete das gefährliche Handeln, zog die Notbremse und setzte einen Notruf ab. Alarmierte Mitarbeiter der DB-Sicherheit und der Bundespolizei konnten den 41-Jährigen dann von den Gleisen führen. Er gab an, dass er sein verlorenes Portemonnaie gesucht habe. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille.

Im zweiten Fall hat ein S-Bahn-Fahrer am späten Sonnabend auf der Strecke von Wilhelmsburg nach Veddel mehrere Kinder direkt neben den Gleisen entdeckt. Auch er leitete eine Vollbremsung ein und alarmierte die Bundespolizei. Die Beamten suchten die Strecke ab, fanden aber keine Kinder.

Der S-Bahn-Bahn-Verkehr war für 40 Minuten unterbrochen. Die Bahn setzte Busse ein, Fernzüge konnten 20 Minuten lang nicht an Wilhelmsburg vorbeifahren. Die Bahn warnt vor dem Aufenthalt an den Gleisen. Die Stromschienen führen 1200 Volt Gleichstrom; eine Berührung endet meist tödlich.

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