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St.-Pauli-Kirche : „Lampedusa-Flüchtlinge“ und Behörden nähern sich an

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Ein Teil der Flüchtlinge, die in Hamburg gestrandet sind, will sich bei der Innenbehörde melden. Dort herrscht Erleichterung.

Hamburg | Nach dem Einlenken eines Teils der in Hamburg gestrandeten „Lampedusa-Flüchtlinge“ herrscht in der Innenbehörde Erleichterung. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung“, sagte ein Behördensprecher am Mittwoch. Nach Angaben der Nordkirche werden sich einige der 80 afrikanischen Flüchtlinge, die in der St.-Pauli-Kirche Unterkunft gefunden haben, auf die vom Senat geforderte Einzelfallprüfung einlassen. „Sie wollen sich in den nächsten Tagen bei den Behörden melden“, sagte ein Kirchensprecher.

Wie viele es sein werden, ist unklar. Die Kirche hofft, dass sich weitere Flüchtlinge überzeugen lassen, ihre Identität preiszugeben. Die Afrikaner waren im März nach eigenen Angaben über die italienische Insel Lampedusa nach Hamburg gekommenen. Insgesamt sollen es zwischen 150 und 300 Menschen sein, 80 von ihnen wohnen in der St.-Pauli-Kirche. Bislang hatten sich die Männer gegen die Forderung der Innenbehörde gewehrt, ihren Namen zu nennen und ihre Fluchtgeschichte zu erzählen. Die Afrikaner wollten als Gruppe pauschal ein Aufenthaltsrecht bekommen. Inzwischen ist die Meinung nicht mehr einheitlich.

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erstellt am 30.Okt.2013 | 18:30 Uhr

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