Gericht reduziert Strafe für Osmani : Kiez-Größe wieder auf freiem Fuß

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Das Landgericht Hamburg hat den als Kiez-Größe bekanntgewordenen Geschäftsmann Burim Osmani in einem neuen Prozess zu einer geringeren Strafe verurteilt.

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05. Februar 2011, 09:20 Uhr

Hamburg | Er hatte in der Verhandlung gestanden, sich bei der Volksbank im schleswig-holsteinischen Lauenburg nicht ausreichend gesicherte Kredite verschafft zu haben, wie ein Gerichtssprecher gestern mitteilte. Das Landgericht verurteilte den Angeklagten bereits am 25. Januar wegen Beihilfe zur Untreue zu einer Gesamt freiheitsstrafe von fünf Jahren. Im ersten Prozess im Oktober 2008 hatte ihn das Gericht für insgesamt fünf Jahre und elf Monate ins Gefängnis geschickt. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil jedoch aufgehoben. Den Rest von Osmanis Strafe setzten die Hamburger Richter nun zur Bewährung aus, da er bereits mehr als zwei Drittel der Strafe in Untersuchungs- oder Vollstreckungshaft verbüßt habe. Osmani ist damit wieder auf freiem Fuß.

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