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Fussball-Bundesliga : HSV bestreitet sein „Abstiegsendspiel“

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Das Bundesliga-Urgestein HSV könnte am Samstag zum ersten Mal absteigen. Trainer Mirko Slomka gibt sich aber betont zuversichtlich, dass sich die Hamburger bei ihrem Auftritt in Mainz zumindest in die Relegation retten.

Hamburg/Mainz | Der Hamburger SV tritt am Samstag (15.30 Uhr) zu seinem „Abstiegsendspiel“ beim FSV Mainz 05 an. Es geht darum, die direkten Abstiegskonkurrenten Eintracht Braunschweig (bei 1899 Hoffenheim) und 1. FC Nürnberg (bei Schalke 04) auf Distanz zu halten, um den Relegationsrang 16 zu sichern. Zwar könnte dem HSV dafür womöglich auch eine Niederlage reichen, aber Trainer Mirko Slomka will sich nicht auf abermalige Patzer der Konkurrenz verlassen: „Wir wollen in Mainz auf Sieg spielen und nicht abwarten, wie es auf den anderen Plätzen steht“, gab er als Devise aus.

Das Problem ist nur, dass der HSV alle sieben Auswärtsspiele im Jahr 2014 verloren hat und Slomka vereinsübergreifend seit über einem Jahr auf einen Dreier auf fremden Plätzen wartet. Obendrein sind die Hanseaten die Schießbude der Liga (72 Gegentore), das schlechteste Team der Rückrunde, und der Traditionsclub hat unabhängig vom Ausgang dieser Partie die schwächste Saison der Vereinsgeschichte gespielt.

Slomka will sich von den Negativserien aber nicht verrückt machen lassen: „Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass sich jetzt vor allem Ruhe ausstrahlen muss.“ Immerhin kann der 46-Jährige beim zuletzt stürmerlosen HSV wieder auf Top-Angreifer Pierre-Michel Lasogga und Innenverteidiger Johan Djourou zurückgreifen. Beide sind nach ihren Muskelverletzungen rechtzeitig fit geworden.5000 HSV-Anhänger werden in der ausverkauften Coface-Arena erwartet.

Die von Thomas Tuchel trainierten Rheinhessen kämpfen im Fernduell mit dem FC Augsburg noch um den Einzug in die Europa League.

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erstellt am 10.Mai.2014 | 09:11 Uhr

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