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HHLA : Hamburgs Hafen verschwindet im Nebel – und steht still

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Aus der Onlineredaktion

Der Betrieb des Hamburger Hafenbetriebs HHLA musste ruhen – Grund war besonders dichter Nebel.

Hamburg | Grau. Viel mehr konnte man in der Nacht zu Mittwoch nicht sehen in Hamburg. Ein dichter Nebel hatte sich bis zum Vormittag über die Stadt gelegt und für eine unfreiwillige Betriebspause im Hafen gesorgt. „Besonders wenn man mit schwerem Gerät im Hafen arbeitet, braucht man gute Sicht“, sagt Karl Olaf Petters von der HHLA. Aus Sicherheitsgründen musste der Betrieb daher für mehrere Stunden eingestellt werden. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen. Schon am Vormittag konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden. Es sei auch nicht das erste Mal in diesem Jahr, dass Nebel den Containerumschlag verhindere.

Besonders vor Einbruch der Dämmerung war die Sicht schlecht, wie ein Twitternutzer aus der HafenCity berichtet.

Auch der Berufsverkehr wurde durch das dichte Grau behindert, was für den Betrachter die Optik einer Weihnachtskette bot.

Und selbst der Traumblick an der Alster wurde eingeschränkt.

Erst ab einer Sicht von unter einem Kilometer spricht man von Nebel. Er entsteht besonders häufig im Herbst und Winter in der Nähe von Gewässern. Tagsüber verdunstet dort durch Sonneneinstrahlung Wasser, die Luft kühlt sich abends aber so stark ab, dass das Wasser wieder kondensiert. Den Nebelrekord in Deutschland verzeichnet aber nicht die Küstenregion, sondern die Wetterstation  Neuhaus/Rennweg im Thüringer Wald. Am 7. Mai 1996 dauerte der Nebel 242 Stunden. In Hamburg war es zuletzt am 21. November besonders neblig.

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erstellt am 26.Nov.2014 | 11:01 Uhr

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