zur Navigation springen

„Kot & Köter“ : Hamburger veröffentlicht Hundehasser-Zeitschrift

vom

Ein Hamburger Journalist bringt ab Freitag ein Magazin für den Hundefeind heraus. „Kot & Köter“ will dabei nach eigenen Angaben mit dem Mythos vom besten Freund des Menschen aufräumen.

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 13:48 Uhr

Hamburg | Seit mehr als 20 Jahren plant der Hamburger Journalist und Satiriker Wulf Beleites eine Zeitschrift für Hundehasser - jetzt ist die erste Ausgabe von „Kot & Köter“ erschienen. Das teilte Beleites auf der Webseite des Projektes mit. Er hatte im Internet Geld bei Unterstützern des Vorhabens gesammelt. „Das Crowdfunding war erfolgreich, die Nullnummer liegt jetzt vor, der Versand an die Unterstützer und Abonnenten ist fast abgeschlossen.“

An diesem Freitag will Beleites in Hamburg sein Printprodukt vorstellen. „Die Programmatik von 'Kot & Köter' ist sehr einfach. 'Kot & Köter' macht keinen Hehl daraus, dass die Autoren eindeutig etwas gegen die Vierbeiner und ihre Halter haben. 'Kot & Köter' versteht sich dabei jedoch nicht als engagiertes Zentralorgan aufgebrachter 'Elterninitiativen gegen Hundehäufchen auf Kinderspielplätzen', sondern als unsentimentale und intelligente Abrechnung mit dem Mythos vom besten Freund des Menschen.“ Der Tenor sei aggressiv, witzig, pseudoernst, (real)satirisch, nicht betroffen, nicht anklagend und nicht aufklärerisch.

Auf der Homepage des neuen Projekts finden sich bereits die Themen des ersten Heftes, das sich unter anderem mit Hundekotbeuteln aus Jute beschäftigt. Bislang aussagekräftiger ist das Veröffentlichen erster Leser(droh-)briefe an den Redakteur, in denen er mit „Sehr geehrtes Arschgesicht“ und „krankes Schwein“ angesprochen wird, das bald „aus der Schnabeltasse“ trinken wird. Allerdings finden sich auch Unterstützer.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen