1. Quartal 2015 : Hamburger Hafenkonzern HHLA steigert Gewinn

Der Containerumschlag ging um 6,2 Prozent zurück - und trotzdem wächst das Betriebsergebnis bei HHLA.

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13. Mai 2015, 12:03 Uhr

Hamburg | Der Hafenkonzern HHLA hat seinen Gewinn trotz eines rückläufigen Containerumschlags in den ersten drei Monaten des Jahres um 9,3 Prozent auf 43 Millionen Euro gesteigert. Damit sei das Betriebsergebnis (Ebit) stärker gewachsen als der Umsatz, der um 1,2 Prozent auf 297 Millionen Euro zulegte, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Der Containerumschlag ging um 6,2 Prozent auf 1,7 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück.

„Wir sind erfolgreich in das Geschäftsjahr gestartet und haben den Aufwärtstrend des vergangenen Jahres bei Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortgesetzt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.

Die Bahn-Zubringerdienste ins ost- und mitteleuropäische Hinterland steigerten ihre Transportleistungen erheblich um 9,3 Prozent auf 333.000 TEU und verdoppelten ihr operatives Ergebnis. „Diese Gesellschaften nehmen einen immer wichtigeren Stellenwert im Unternehmen ein“, sagte Peters. „Hier machen sich die Investitionen in die höhere Wertschöpfungstiefe mit eigenen Terminals sowie eigenen Waggons und Lokomotiven deutlich bemerkbar.“

Den Rückgang beim Containerumschlag führte die HHLA vor allem auf einen Rückgang bei den schwankungsanfälligen Zubringerverkehren und eine niedrigere Auslastung bei den Liniendiensten zurück. Allein die Verkehre mit Russland gingen gegenüber dem Vorjahresquartal um 40 Prozent zurück. Für das Gesamtjahr erwartet die HHLA unverändert eine leichte Umsatzsteigerung und ein Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres.

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