Wilhelmsburg : Hamburger Hafen: Schiff drohte zu sinken

Einsatzkräfte der Feuerwehr und einer Spezialfirma versuchen, das Schiff vor dem Sinken zu bewahren.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr und einer Spezialfirma versuchen, das Schiff vor dem Sinken zu bewahren.

Ein Binnenschiff ist im Hamburger Hafen leckgeschlagen. Spezialkräfte konnten ein Sinken verhindern.

shz.de von
01. Oktober 2014, 12:04 Uhr

Hamburg | Nur mit dem Einsatz starker Pumpen hat die Feuerwehr am Mittwoch im Hamburger Hafen das Sinken eines leckgeschlagenen Binnenschiffs verhindern können. Der 80 Meter lange tschechische Frachter war aus unbekannter Ursache am Reiherstieg, einem Elbarm im Stadtteil Wilhelmsburg, leckgeschlagen. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, drang Wasser über den hinteren Ballasttank in den Maschinenraum ein. Das nach Angaben der Feuerwehr mit 400 Tonnen Getreide und 150 Tonnen Eisenteilen beladene Schiff drohte zu sinken.

Die Feuerwehr setzte sechs Pumpen ein, um das Schiff zu stabilisieren. Zugleich wurde die Ladung größtenteils von Bord geschafft. Durch das Abpumpen des mit Öl vermischten Wassers kam es im südlichen Reiherstieg zu einer Gewässerverunreinigung. Eine Spezialfirma kümmere sich um die Entsorgung des Wasser-Öl-Gemisches, sagte ein Feuerwehrsprecher. Rund um das Schiff wurden Ölsperren ausgelegt. Es war am Nachmittag noch unklar, ob das Schiff mit Heimathafen Decin in eine Werft geschleppt wird.

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