Kollision : Hamburger Frachter versenkt Schiff

Ein Hamburger Containerschiff hat einen Frachter vor den Philippinen versenkt und einen Ölteppich hinterlassen. Nicht alle Seeleute konnten sich retten.

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11. August 2011, 10:19 Uhr

Das Hamburger Containerschiff HS Puccini hat am Dienstag in der Sarangani Bucht vor der philippinischen Insel Mindanao einen Massengutfrachter versenkt. Von den 23 Seeleuten an Bord des philippinischen Schiffes wurden 16 von der Besatzung der HS Puccini, die zur Reederei Hansa Shipping gehört, gerettet. Fünf konnten zu einer nahe gelegenen Insel schwimmen, zwei jedoch nur noch tot geborgen werden. Die beiden Todesopfer waren nach Angaben der Küstenwache Ingenieure, die zum Zeitpunkt des Unglücks im Schiffsinneren arbeiteten.
Nach den Informationen der Reederei ist das 48 Meter lange Massengutschiff Bulk Carrier I der Reederei Pulsa Shipping gegen 20 Uhr Ortszeit nach einem Zusammenstoß mit der HS Puccini gesunken. Der nähere Hergang des Unglücks ist unklar und wird von den philippinischen Behörden untersucht. Der Massengutfrachter hatte Getreide geladen. Bei dem Unglück liefen 6000 Liter Öl aus, die mittlerweile unter Kontrolle sind. Die Küstenwache habe ein Umweltschutzteam entsandt, das Chemikalien sprühte, um den Ölteppich zu zersetzen.
Das Containerschiff HS Puccini ist mit einer Tragfähigkeit von 1350 Standardcontainern ein kleinerer Frachter und verkehrt im innerasiatischen Verkehr. Er konnte seine Fahrt in den Hafen General Santos City fortsetzen.

(dpa, shz)

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