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Yagmur-Prozess : Hamburg: Mutter bricht vor Gericht in Tränen aus

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Vor dem Landgericht geht es um den Tod der kleinen Yagmur. Das Auftreten eines Zeugen löst bei der Mutter heftige Reaktionen aus.

Hamburg | Mit einem pöbeligen Auftritt vor Gericht hat ein Zeuge im Hamburger Prozess gegen die Eltern der getöteten Yagmur heftige emotionale Reaktionen ausgelöst. Die Mutter der Dreijährigen fing am Donnerstag während der Aussage des 28-Jährigen stark an zu weinen und wirkte erschüttert. Die Verteidigerin deutete an, der Mann könnte ihre Mandantin bedroht haben – was er jedoch bestritt. Die genauen Hintergründe blieben unklar.

Der Zeuge sollte eigentlich darüber Auskunft geben, warum ihn Yagmurs Vater am Todestag des Kindes mehrere Minuten lang anrief – direkt nachdem er einen Notruf abgesetzt hatte. Der 28-Jährige erklärte aber, er wisse darüber nichts mehr. Das Gericht nahm ihm diese Erinnerungslücken nicht ab.

Die kleine Yagmur war kurz vor Weihnachten 2013 in der Wohnung ihrer Eltern an den Folgen von Misshandlungen gestorben. Die 27 Jahre alte Mutter steht wegen Mordes vor Gericht, der Vater soll das Kind nicht geschützt haben. Das Mädchen war seit seiner Geburt von den Behörden betreut worden, die wegen Versäumnissen in der Kritik stehen.

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erstellt am 04.Sep.2014 | 14:16 Uhr

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